In der Gemeinde Sonnefeld wurden Vorkommen des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Die Raupen sind inzwischen größtenteils verpuppt. Dennoch besteht weiterhin eine gesundheitliche Gefahr: Die Brennhaare der Raupen befinden sich nach wie vor in den Gespinsten und Nestern und können dort über längere Zeit gesundheitsschädlich bleiben.
Die feinen Brennhaare enthalten ein Nesselgift und können bei Kontakt unter anderem Hautreizungen, starken Juckreiz, Augenreizungen, Husten und Atemwegsbeschwerden verursachen. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Die Brennhaare können zudem durch Wind verbreitet werden.
Befallene Bereiche meiden
Die Gemeinde Sonnefeld bittet darum, auffällige Gespinste und Nester an Eichen nicht zu berühren und betroffene Bereiche möglichst weiträumig zu meiden. Dies gilt insbesondere für Kinder, Spaziergänger, Radfahrer und Haustierhalter.
Eine eigenständige Entfernung von Raupen, Nestern oder Gespinsten wird ausdrücklich nicht empfohlen. Durch Erschütterungen können große Mengen an Brennhaaren freigesetzt werden. Die Beseitigung sollte ausschließlich durch geschulte Fachkräfte mit entsprechender Schutzausrüstung erfolgen.
Was tun bei Kontakt?
Wer vermutet, mit Brennhaaren in Kontakt gekommen zu sein, sollte:
- die betroffene Kleidung wechseln,
- die Haut gründlich reinigen bzw. duschen,
- bei Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
Auch wenn die Raupen inzwischen weitgehend verschwunden sind, können die Brennhaare in den alten Nestern weiterhin eine Gesundheitsgefahr darstellen.
Die Gemeinde Sonnefeld bittet um entsprechende Vorsicht und darum, erkannte Befallsstellen nicht auf eigene Faust zu behandeln.




